Sankt Martin

 

 

Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,

sein Ego trug ihn fort geschwind.

Sankt Martin ritt mit leichtem Mut.

Sein schwarzer Bart bedeckt´ ihn gut.

 

Im Schnee da saß die SPD.

Der taten alle Knochen weh.

Wovon? Was war der Schmerzen Quell?

Das Schlittenfahrn mit Gabriel.

 

„Oh habt Erbarmen, heil´ger Mann“,

so rief sie den Sankt Martin an.

„Ich brauche Wärme, Brot und Speck.

Mir brechen die Prozente weg.“

 

„Du kommst auf meinem Ego mit.

Gemeinsam sind wir dann zu dritt.

Wir werden unbesiegbar sein.

Die Angela ist ganz allein.“

 

Die SPD, sie weinte still.

Sie war so voller Glücksgefühl.

Der Wind erstarb. Der Schnee, er schmulz.

Weil schmolz sich nicht gut reimt auf Schulz.

 

 

 

(Holger Paetz)

 

Bildquelle: www.pixelhorse.de